Freiwillige leisteten letztes Jahr rund 200 Millionen Arbeitsstunden

"Niederösterreich ist das Land der Freiwilligen. Knapp 50 Prozent unserer Landsleute engagieren sich ehrenamtlich, wobei sie auch im letzten Jahr rund 200 Millionen Arbeitsstunden im Dienst unserer Gesellschaft leisteten. Sie fragen dabei nicht, was bekomme ich, sondern was kann ich tun. Vor allem aber leben sie durch ihren Einsatz Werte wie Zusammenarbeit sowie Zusammenhalt vor und zeigen, dass wir im Miteinander mehr erreichen können", bedankt sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei den Freiwilligen in Niederösterreich für ihre Arbeit.

60.000 Menschen engagieren sich in fast 20.000 Vereinen

"In fast 20.000 Vereinen sind über 600.000 Menschen engagiert. Beispielsweise sind 78.000 im Bereich Kunst und Kultur oder 98.000 bei den 1.720 Freiwilligen Feuerwehren engagiert. Zudem leisten 1.700 freiwillige Helferinnen und Helfer in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren 300.0000 Ehrenamtsstunden pro Jahr. So vielfältig die ehrenamtlichen Tätigkeiten vom Rettungsdienst über die Freiwilligen Feuerwehren bis zum Sportverein aber auch sind, alle Freiwilligen eint der Gedanke des gemeinsamen Arbeitens mit und für die Menschen in unserem Land. Dadurch tragen sie auch wesentlich dazu bei, dass 9 von 10 Landsleuten die Lebensqualität in unserem Land schätzen. Deshalb unterstützen wir sie seitens des Landes wo es auch nur geht", so LH Mikl-Leitner, die zudem auf die im vergangenen November erstmals abgehaltene NÖ Freiwilligenmesse verweist, bei der sich die Vielfalt des Freiwilligenwesens in Niederösterreich präsentierte.

Wolfram Pirchner steht im Austausch mit den Freiwilligen

Der ehemalige TV-Moderator und Mentalcoach Wolfram Pirchner, der durch seine Tätigkeit viel im Austausch mit Freiwilligen steht, hebt außerdem die Rolle der Ehrenamtlichen bei der Traditions- und Brauchtumspflege hervor: "Egal ob bei der Blasmusik, in der Volkstanzgruppe oder im Dorferneuerungsverein: Die Freiwilligen in unserem Land halten unsere Bräuche und Traditionen hoch. Sie vermitteln sie nicht nur Außenstehenden, sondern geben sie auch an nachfolgende Generationen weiter und sorgen damit für ihre langfristige Verankerung in unserer Gesellschaft."  
 

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