3,6 Millionen Euro zur Förderung des Einkaufs in Stadt- und Ortszentren in Niederösterreich

Die Aktion NAFES zur Förderung des Einkaufs in Stadt- und Ortszentren in Niederösterreich wird fortgesetzt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), haben jetzt das NAFES-Abkommen für die Periode 2018 bis 2020 unterzeichnet. Pro Jahr stehen 1,2 Millionen Euro als Fördermittel zur Verfügung. Drei Viertel dazu kommen vom Land NÖ, ein Viertel von der WKNÖ. "Wir setzen damit den bewährten und erfolgreichen Weg der NAFES auch in den nächsten drei Jahren fort, weil es uns auch wichtig ist, Nahversorger als wichtige Lebensadern in den Gemeinden zu sichern", so Mikl-Leitner. Für Zwazl bedeuten Nahversorger in den Kommunen „ein Stück Lebensqualität. Sie bieten Arbeitsplätze, geben unserer Jugend Ausbildung und sind auch als örtliche Kommunikationszentren unverzichtbar.“

Infrastruktur- und Marketingaktivitäten, sowie Sicherung der Lebensmittel-Nahversorgung

Über die Aktion NAFES gefördert werden unter anderem Infrastruktur- und Marketingaktivitäten sowie Maßnahmen zur Sicherung der Lebensmittel-Nahversorgung. Weiters gefördert werden Initiativen von Werbegemeinschaften in Einkaufsstädten und Digitalisierungsmaßnahmen im Interesse des Handels. Seit Gründung der NAFES (Niederösterreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Einkaufs in Stadt- und Ortszentren) im Jahr 1998 wurden 923 Projekte mit einem Fördervolumen von über 18 Millionen Euro unterstützt. Das damit ausgelöste Investitionsvolumen liegt bei etwa 105 Millionen Euro.

Sowohl Mikl-Leitner wie auch Zwazl betonten, „dass Niederösterreich bei der Nahversorgung im Bundesländervergleich sehr gut aufgestellt ist“. Österreichweit verfügen rund 19 Prozent der Gemeinden über keinen eigenen Lebensmittel-Nahversorger. In Niederösterreich sind es dagegen nur neun Prozent.
 

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