LH Mikl-Leitner und LR Wilfing eröffneten "Natur im Garten"-Fest Frühlingserwachen im Museum Niederösterreich

Im Museum Niederösterreich am heutigen Samstag, 20. Jänner, das "Natur im Garten"-Fest Frühlingserwachen statt. Mit diesem traditionellen Fest wird in Niederösterreich seit mittlerweile 15 Jahren jedes Jahr im Jänner die Gartensaison eingeleitet. Interessierte können dabei spannenden Vorträgen von ORF-Biogärtner Karl Ploberger und den Expertinnen und Experten von "Natur im Garten" lauschen und regionale Produkte verkosten, und auch für kleinen Besucherinnen und Besucher gibt es ein abwechslungsreiches Programm. Eröffnet wurde das Fest gemeinsam mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Karl Wilfing.

Gelebtes Miteinander

"Natur im Garten" sei "gelebtes Miteinander", betonte Landeshauptfrau Mikl-Leitner, dass es schön sei, zu sehen, wie die Menschen bei diesem Thema aufblühen. Es sei "eine Freude", wenn man sehe, wie viele Schaugärten es gebe und „mit wie viel Aufwand und Liebe diese gehegt und gepflegt werden“, so Mikl-Leitner.

Ökologisches Gartenland Nummer eins Europas

"Niederösterreich ist das ökologische Gartenland Nummer eins in Europa", sagte die Landeshauptfrau, dass man darauf stolz sein könne. Dass die Initiative "Natur im Garten“ zu einer Erfolgsgeschichte geworden sei, dazu hätten viele Menschen beigetragen, dankte Mikl-Leitner den Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern für die Pflege ihrer Gärten. „Unsere Bürgermeister gehen mit großen Beispiel voran", führte die Landeshauptfrau aus, dass in vielen Gemeinden die Grünräume bereits pestizidfrei gepflegt werden. ORF-Biogärtner Karl Ploberger sei ein Aushängeschild für diese Initiative und er trage diese weit über Niederösterreich hinaus, bedankte sich Mikl-Leitner dafür. International werde man ob der Initiative immer wieder gelobt.

Der Baum steht für Beständigkeit im Leben und Vielfalt

Landesrat Wilfing betonte, es sei großartig, dass so viele Menschen ins Museum Niederösterreich zum Frühlingserwachen gekommen seien. "Natur im Garten“ lege heuer den Schwerpunkt auf das Thema Baum. Früher habe man zur Geburt eines Kindes einen Lebensbaum gepflanzt, so sei das im Falle eines Buben meist der Apfelbaum und im Falle eines Mädchens der Birnenbaum gewesen. "Der Baum steht für Beständigkeit im Leben und er steht für Vielfalt", betonte Wilfing die Sortenvielfalt. Bäume hätten viele Vorteile, so würden sie etwa  im Sommer Schatten spenden und das Mikroklima verbessern, hielt der Landesrat fest. 

Urban Gardening als weiteres Thema im Gartenjahr 2018

Ein weiteres Thema im Gartenjahr 2018 sei "Urban Gardening", wodurch man auch zeigen wolle, dass "Grün" am Fensterbrett möglich sei, daher verteile man heute auch Kresse-Samensäckchen, so Wilfing. Der dritte Schwerpunkt sei Grünräume in den Gemeinden zu schaffen. Schon jetzt gebe es zahlreiche Gemeinden, die ihre Grünräume nach den "Natur im Garten"-Kriterien pflegen, Ziel sei es bis 2020 alle Gemeinden als Partnergemeinden bei "Natur im Garten" zu haben, so der Landesrat.

Der Garten schläft im Winter nicht

"Der Garten schläft im Winter nicht" und der Winter sei eine wichtige Jahreszeit für den Garten und auch den Gartenbesitzer, denn da beginne die Planung für das Frühjahr und es komme die erste Sehnsucht nach dem Garten, führte Christian Rädler, Obmann von „Natur im Garten“, aus, warum man das „Natur im Garten“-Fest im Jänner veranstalte. Dieses Fest werde seit 15 Jahren veranstaltet und habe sich seitdem weiterentwickelt, sowohl was das Angebot als auch das Programm betreffe.
 

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