Internationalisierung der NÖ Wirtschaft fördern

Ein besonderer Schwerpunkt, den die Landeshauptfrau hervorhebt, ist die Stärkung von NÖ in Europa. „Dafür werden wir vor allem internationale Netzwerke nutzen, um Arbeitsplätze im Land zu schaffen und abzusichern und wir werden NÖ zu einer Vorbildregion im digitalen Zeitalter machen“, so Mikl-Leitner. „Eine wesentliche Wachstumsstrategie für heimische Betriebe ist der Export. Jährlich überschreitet NÖ die 20 Milliarden-Euro-Marke beim Export. Mehr als 40 Prozent des Bruttoregionalprodukts erwirtschaften heimische Betriebe mit Warenexporten und knapp die Hälfte der über 600.000 Arbeitsplätze in NÖ ist mit Export-Erfolgen verbunden“, betont die Landeshauptfrau. „Zum einen wollen wir in Zukunft das Potenzial in Europa ausbauen und zum anderen sehen wir verstärkt neue Fernmärkte, wie die Wirtschaftsregion China, im Besonderen Shanghai und die NÖ-Partnerprovinz Zheijang, als neue Wachstumsmärkte. Denn die Warenexporte bewegen sich mit rund 400 Millionen Euro im Jahr 2016 noch auf relativ niedrigem Niveau im Vergleich zur Marktgröße China. Nichts desto trotz werden bereits jetzt rund 4.400 Jobs in NÖ durch den Export nach China gesichert. Daher wollen wir die Exportwirtschaft nach China ankurbeln“, erklärt die Landeshauptfrau, die den beiden Landesräten Petra Bohuslav und Martin Eichtinger den Auftrag gegeben hat, eine NÖ-Wirtschafts-Delegation nach China vorzubereiten, um den Betrieben in NÖ das Tor nach China weiter zu öffnen.

Zurück