LGF Ebner: Wer arbeiten geht, darf nicht der Dumme sein

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Unter dem Motto "Wer arbeiten geht, darf nicht der Dumme sein" stellte Bernhard Ebner, Landesgeschäftsführer der Volkspartei NÖ, im Rahmen einer Pressekonferenz die neue Kampagne für die Leistungswilligen im Land vor. Zentraler Inhalt der Kampagne ist die notwendige Reform der Mindestsicherung. Dabei geht es unter anderem um eine Deckelung der Leistungen auf 1.500 Euro pro Haushalt.

„Die Mindestsicherung in ihrer derzeitigen Form ist unsozial.“
– Landesgeschäftsführer LAbg. Bernhard Ebner

"Es kann nicht sein, dass arbeitende Menschen die Dummen sind", betonte VP-Landesgeschäftsführer LAbg. Bernhard Ebner bei der Vorstellung einer Kampagne für die Leistungswilligen. "Die aktuelle Situation bei der bedarfsorientierten Mindestsicherung zeigt, dass die Kosten von Jahr zu Jahr ansteigen und Mindestsicherungs-Bezieher oftmals mehr bekommen als Menschen, die arbeiten gehen und Steuern zahlen. Für mich ist das nur eine Bestätigung, dass die Mindestsicherung in der jetzigen Form unsozial ist. Daher bleiben wir bei unserer Forderung, dass bei 1.500 Euro pro Haushalt ein Deckel eingezogen werden muss", betont der Landesgeschäftsführer.

"Ungerecht, wenn sich Leistung nicht mehr lohnt"

Die Kampagne ist ein Zeichen der Unterstützung für alle Leistungswilligen im Land. "Denn es ist äußerst ungerecht und unsozial, leistungswilligen und arbeitenden Menschen sagen zu müssen, dass sich ihre Leistung nicht mehr lohnt", betont Ebner. Am 3. Juni wird es seitens von der Volkspartei NÖ, unterstützt von allen Teilorganisationen, einen Aktionstag auf allen Ebenen geben, wo landesweit mit Verteil- und Pendleraktionen für die Forderung geworben wird. "Wir wollen mit dieser Kampagne auch ein Bewusstsein bei den SPÖ-Verantwortlichen schaffen, weil wir einfach überzeugt sind, dass wir hier am richtigen Weg sind und die Bevölkerung an unserer Seite haben", so der Landesgeschäftsführer.

Auch auf die Fleißigen schauen

"In der Mindestsicherung ist eines wichtig. Wir müssen jene unterstützen, die es brauchen und Hilfe benötigen. Wir müssen aber auch auf die Fleißigen schauen und Gerechtigkeit üben, gegenüber denen, die arbeiten gehen und Steuern zahlen. Nur dann ist das Sozialsystem auch gerecht", schließt Ebner.

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