Verfassungsgerichtshof hebt Urteil zur dritten Piste auf

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Die negative Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen Wien wurde aufgehoben. Die 3. Piste am Flughafen ist ein wichtiger Jobmotor in der Ostregion Österreichs. Rund 75.000 Menschen verdanken heute schon ihren Arbeitsplatz direkt oder indirekt dem Flughafen. Die Kapazitäten am Flughafen sind bis 2025 ausgeschöpft. Mit dem Bau der 3. Piste könnten zusätzlich bis zu 30.000 Arbeitsplätze entstehen.

„Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes ist keine Entscheidung gegen den Klimaschutz, sondern eröffnet eine zukunftsweisende Chance für den Arbeits- und Wirtschafts-Standort in Niederösterreich“
– LH Johanna Mikl-Leitner

„Wenn Regionen wirtschaftlich wachsen wollen, dann ist eine gute internationale Anbindung entscheidend. Und gerade für ein exportorientiertes Land wie Österreich, wie Niederösterreich, ist es wichtig, international gut angebunden zu sein. Die 3. Piste ist ein Instrument, das Wachstums- und Zukunfts-Chancen für unsere Region ermöglicht und zusätzlich tausende Arbeitsplätze für die Menschen bringt“, kommentiert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die heutige Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes, das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts gegen den Bau einer 3. Piste am Flughafen Wien-Schwechat aufzuheben.

LR Bohuslav hofft auf rasche Neubewertung

„Die heutige Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, die negative Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen Wien aufzuheben, ist positiv für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich und Österreich. Ich hoffe, dass die Neubewertung durch das Bundesverwaltungsgericht rasch erfolgt und ebenfalls positiv für die Errichtung der dritten Piste ausgehen wird. Denn jede weitere Verzögerung schadet dem Unternehmen und dem Standort Niederösterreich“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. 

„Der vorgesehene Ausbau des Flughafens würde nicht nur bestehende Arbeitsplätze sichern, sondern bringt auch weitere Jobs in die Region und sichert den Wirtschaftsstandort Ostösterreich ab. Denn ein erfolgreicher Standort braucht gute internationale Verbindungen in alle Welt“, hält Landesrätin Bohuslav fest. 

Auch NÖAAB-Landesobmann Sobotka zeigt sich erfreut

„Wohlwollend nehmen wir das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes zur Kenntnis. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dadurch können 30.000 neue Arbeitsplätze entstehen und der Standort Niederösterreich immens profitieren. Wir haben bereits nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts klargestellt: Arbeitsplätze müssen Vorrang haben“, kommentieren ÖAAB-Bundesobmann NR August Wöginger und NÖAAB-Landesobmann Bundesminister Wolfgang Sobotka die heutige Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes.



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