Kriminalität geht in NÖ deutlich zurück

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Die Halbjahresbilanz des Innenministeriums zeigt einen deutlichen Rückgang an Anzeigen im ersten Halbjahr 2017. Gleichzeitig steigt die Aufklärungsquote deutlich.

„Unsere Polizistinnen und Polizisten sind top motiviert und machen einen hervorragenden Job.“
– VP-Sicherheitssprecher Gerhard Karner

33.819 Anzeigen gab es im ersten Halbjahr 2017 in Niederösterreich. Das bedeutet so wenig Anzeigen wie zuletzt 2010. Und das bedeutet auch den größten Rückgang an Anzeigen im Bundesländervergleich. Mit -8,6 Prozent liegt NÖ vor dem Burgenland (-8,4 Prozent) und der Steiermark (-8,3 Prozent).

Die Aufklärungsquote von 49,4 Prozent ist die höchste der den letzten 10 Jahren und bedeutet eine Steigerung von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

"Unsere Polizistinnen und Polizisten sind top motiviert und machen einen hervorragenden Job, das zeigt die jüngste Kriminalitätsstatistik", hält dazu auch VP-Sicherheitssprecher Gerhard Karner fest. Erfreulich sind für ihn vor allem die Rückgänge bei den besonders sensiblen Deliktsgruppen Einbruch, Autodiebstahl und Gewalt.

Sicherheitspakt bringt mehr als 700 neue Beamte

"Obwohl Niederösterreich das zweitsicherste Bundesland ist, ist für uns jeder Einbruch einer zu viel. Jedes Verbrechen muss aufgeklärt und geahndet werden. Daher haben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Innenminister Wolfgang Sobotka einen Sicherheitspakt für Niederösterreich erarbeitet. Dieser umfasst 700 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten in Niederösterreich bis 2020, 200 zusätzliche Sicherheitsjobs, die von Wien nach Niederösterreich kommen, das Cobra-Areal in Wr. Neustadt wird zur neuen Flugeinsatzstelle mit 45 zusätzlichen Arbeitsplätzen sowie neue Ausrüstung unter anderem Bodycams. Mit dem gesamten Pakt helfen wir unseren Polizistinnen und Polizisten im Land aktuelle Bedrohungen und neue Herausforderungen zu meistern“, erklärt Karner. 

"All jene, die weiterhin die Sicherheit im Land schlecht reden, können es angesichts der jüngsten Kriminalitätsstatistik und des Anfang Juli präsentierten Sicherheitspakts für Niederösterreich nicht ernst meinen mit der Arbeit für unser Bundesland. Klar ist aber auch, dass  mit aller Konsequenz gegen neue Bedrohungen, wie Cyberkriminalität vorgegangen werden muss", so Karner. 



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