Niederösterreich: Mehr Personal für Gesundheitsversorgung und Kinderbetreuung

Mehr Personal für Kindergärten und Spitäler in Niederösterreich: In Summe wird es im kommenden Jahr 275 zusätzliche Dienstposten im Landesdienst geben, davon 148 in den Landeskliniken und Betriebskindergärten, mehr als 80 für die Betreuung der Kinder in zusätzlichen Kindergartengruppen. Darüber hinaus kann für den Abbau von Überstunden, Zeitausgleich und Mehrarbeitsstunden in den Landeskliniken zusätzlich notwendiges Personal aufgenommen werden. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich“: „Schon jetzt umfassen die Landeskliniken, die Pflegeheime und die Kindergärten mehr als 75 Prozent der Dienstposten im Land. Aber neue Herausforderungen und neue Aufgaben erfordern auch neue Ressourcen. Darum haben wir uns dazu entschlossen, für die Gesundheitsversorgung und die Kinderbetreuung noch mehr Personal zur Verfügung zu stellen. Denn mit diesem Schritt ermöglichen wir ein noch besseres Angebot und noch besseres Service für unsere Bürgerinnen und Bürger.“

Neuer Dienstpostenplan für 2018

Seitens der Dienstnehmervertretungen erläuterten im Zuge der Radiosendung Obmann Hans Freiler sowie der Vorsitzende des Zentralbetriebsrats, Peter Maschat, was das zusätzliche Personal im neuen Dienstpostenplan für 2018 bedeutet.

Gute Arbeit der Landesbediensteten und Zufriedenheit der Landsleuten

Landeshauptfrau Mikl-Leitner betonte: „Unsere Landesbediensteten leisten sehr gute Arbeit, und ich kann mich davon in der täglichen Zusammenarbeit immer wieder aufs Neue davon überzeugen.“ Diese gute Arbeit bestätigten auch Daten und Fakten, so Mikl-Leitner: „Unsere Landesverwaltung zählt pro Jahr rund 3,5 Millionen Kontakte zu den Bürgerinnen und Bürgern, und laut einer Umfrage liegt die Zufriedenheit unserer Landsleute mit der niederösterreichischen Landesverwaltung bei über 90 Prozent.“

Digitalisierung mit neuen Möglichkeiten für das Gesundheitswesen

Künftig sollen auch die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung intensiv genutzt werden. Etwa bei der Stärkung des ländlichen Raumes mit zusätzlichen Arbeitsplätzen in den Regionen, oder auch bei Förderanträgen. Die Landeshauptfrau: „Wir wollen für Unternehmerinnen und Unternehmer die Förderungen noch einfacher und schneller zugänglich machen. Daher soll es eine Online-Plattform geben, wo nach einmaliger Registrierung einfach und papierlos alle Förder-Einreichungen vorgenommen werden können. Die technischen Voraussetzungen dazu gibt es bereits, und wir gehen davon aus, dass wir im 2. Halbjahr 2017 mit dieser Plattform starten können.“



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