Saniertes Stellungshaus der Hesserkaserne in St. Pölten eröffnet

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In St. Pölten in der Hesserkaserne wurde heute der erste Bauabschnitt des generalsanierten Stellungshauses offiziell wieder eröffnet. Das Gebäude aus dem Jahr 1975 wurde mit Kosten von rund 1,7 Millionen Euro innerhalb von etwa neun Wochen generalsaniert und adaptiert. Nach dem Abschluss des ersten Bauabschnittes läuft nun der Stellungsbetrieb wieder an.

Niederösterreich sei eine exponierte Region mit ganz großen Herausforderungen, erinnerte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in ihrer Festrede u. a. an den Katastrophenschutz und die Landesverteidigung. "Das österreichische Bundesheer und das Militärkommando Niederösterreich sind bei diesen Anforderungen seit vielen Jahrzehnten ein verlässlicher Partner, eine wichtige Säule und ein stabiler Faktor", so Mikl-Leitner. "Im Blick zurück können wir sagen, dass das Bundesheer dem Bundesland Niederösterreich immer zur Seite stand. Und es war das Bundesheer, das in der Zeit des Eisernen Vorhanges und besonders beim Katastrophenschutz Großartiges geleistet hat", meinte sie. Das Bundesheer habe einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass wir heute in Frieden und Freiheit und in einer Demokratie leben können, führte die Landeshauptfrau weiter aus.

Jedes Jahr kommen 10.000 Stellungspflichtige nach St. Pölten

Ein starkes und funktionsfähiges Bundesheer brauche natürlich auch ausgezeichnetes Personal, meinte sie. "Und der Beginn einer solchen Laufbahn startet bei der Stellung. Jedes Jahr kommen an die 10.000 Stellungspflichtige aus Niederösterreich hierher nach St. Pölten ins Stellungshaus. Wöchentlich in etwa 480 junge Damen und Herren. Und dafür braucht es natürlich auch die beste Infrastruktur", so Mikl-Leitner. Insgesamt gibt es in der Republik sechs Stellungshäuser. Es sei richtig und wichtig, "für die Renovierung und Adaptierung der Stellungshäuser viel Geld in die Hand zu nehmen", so Mikl-Leitner. Es seien etwa 25 Millionen Euro die bis zum Jahr 2020 investiert werden, sagte die Landeshauptfrau. Sie sprach dem Bundesminister und allen am Projekt beteiligt Respekt, Dank und Anerkennung aus.    

Das wichtigste Gut eines Ressorts sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Bundesminister Hans Peter Doskozil meinte: "Das Österreichische Bundesheer hat in den vergangenen zwei Jahren eine neue Entwicklung genommen. Wir wollen in den Regionen bzw. in den Bundesländern stärker vertreten sein. Bis 2020 dürfen wir zehntausend neue Mitarbeiter in unserem Ressort begrüßen. Dieser neue Trend und diese Investitionen in Infrastruktur, Ausrüstung und in neue Gerätschaft sind auf die Entwicklung der Sicherheitslage in Europa zurückzuführen. Wir sind mit Terrorsituation und Krisenherden rund um Europa konfrontiert. Das wichtigste Gut eines Ressorts sind die Mitarbeiter", erinnerte er an die Grundwehrdiener, die Berufssoldaten und die Miliz.  

Bei den Umbauarbeiten wurden u. a. die Zimmer für die Stellungspflichtigen adaptiert, unter anderem wurde die Möblierung komplett erneuert. 



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