Regionalkonferenz der REWE zum Thema „In der Region. Aus der Region. Für die Region.“

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Im Sparkassensaal in Wiener Neustadt veranstaltete die REWE International AG eine Regionalkonferenz zum Thema „In der Region. Aus der Region. Für die Region.“ mit zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, unter ihnen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Klaus Schneeberger und Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG.

„Auf neue Herausforderungen neue Antworten geben“
– Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Die Zukunft könne man nicht vorhersehen, aber gestalten, sagte Landeshauptfrau Mikl-Leitner zu Beginn ihrer Impulsrede: „REWE möchte die Zukunft gestalten. Danke für diese Initiative!“ Mit 568 Filialen in Niederösterreich und dem Hauptsitz in Wiener Neudorf sei REWE „ein wichtiger Faktor in der Wirtschaft in Niederösterreich“ und „ein wichtiger Partner für die landwirtschaftlichen Betriebe“. „Die Filialen befinden sich in all unseren Regionen“, betonte Mikl-Leitner, dass die Region landauf und landab sichtbar und spürbar sei.

Die Landeshauptfrau bedankte sich, dass der Dialog zum zweiten Mal – nach der Regionalkonferenz im Jahr 2015 in Krems – in Niederösterreich stattfinde. Der Ort sei sehr gut gewählt, „denn kaum eine andere Stadt entwickelt sich gerade so dynamisch wie Wiener Neustadt“. 

Niederösterreich zum schnellsten Bundesland machen

„Wir leben in einer Zeit der großen Veränderung, dieser Veränderung müssen wir uns stellen und auf neue Herausforderungen neue Antworten geben“, so Mikl-Leitner. In Niederösterreich sei man „gut aufgestellt“, führte die Landeshauptfrau aus: „Wir haben eine Wirtschaftsleistung von 51 Milliarden Euro, wir haben über 600.000 Beschäftigte, wir liegen bei der Kaufkraft an der Spitze und wir sind beim Wirtschaftswachstum in den letzten sechs Jahren viermal über dem österreichischen Durchschnitt gelegen.“ Bei ihrem Amtsantritt habe sie ein großes Ziel formuliert und zwar Niederösterreich zum schnellsten Bundesland zu machen: wenn es um Entscheidungen für Betriebsansiedlungen gehe, wenn es um Verfahren und Planungen gehe und wenn es um die Entscheidungen für die Anliegen der Menschen gehe.

Förderungen einfacher beantragen

„Wir stellen uns dem neuen Zeitalter der Digitalisierung“, führte Mikl-Leitner aus, dass die Digitalisierung in allen Bereichen angekommen sei und man daher einen Masterplan mit 92 konkreten Maßnahmen aufgestellt habe, in den man rund 60 Millionen Euro investieren werde. „Auch im Bereich der Verwaltung wollen wir schneller werden“, führte die Landeshauptfrau aus, dass man durch eine Online-Plattform erreichen wolle, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer auf unkomplizierte Weise und papierlos zu ihren Förderungen kommen. „Alle technischen Voraussetzungen dafür wurden geschaffen“, sagte Mikl-Leitner, dass man im Herbst 2017 in die Startphase gehen werde. 

Evaluierung der Breitband-Pilotregionen

Weiters gebe es im Land Niederösterreich eine Breitbandoffensive, die Evaluierung der vier Pilotregionen werde auf diesen Sommer vorgezogen, damit man rasch weitere Maßnahmen setzen könne. Breitband sei für die Regionen „von ganz entscheidender Bedeutung“, weil damit neue Chancen verbunden seien, so die Landeshauptfrau. Im Bereich der Mobilität habe man „vieles auf den Weg gebracht“, man habe aber noch viel Arbeit vor sich, etwa im Waldviertel oder in der Region um Wien als schnellstwachsende Region. 

Globalisierung, Digitalisierung und Regionalität

„Wir setzen auch auf Bildung und Wissenschaft“, führte Mikl-Leitner aus, dass Bildung und Ausbildung eine wichtige Grundlage für eine dynamische Entwicklung seien. „Globalisierung, Digitalisierung und Regionalität schließen sich nicht aus“, sie können sich auch gegenseitig bedingen, so die Landeshauptfrau. 

2 Mio. Kundenkontakte täglich

„Niederösterreich ist unsere Heimat“, sagte Vorstandsvorsitzender Hensel in seinen Grußworten, dass sich das durch die Zentrale am Standort Wiener Neudorf verdeutliche. REWE habe in Niederösterreich über 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und knapp 570 Filialen, die noch mehr werden sollen. Mit über 2.500 Filialen in Österreich sei man regional, auch wenn man oft nur als großer Konzern wahrgenommen werde, führte Hensel aus, dass REWE fast zwei Millionen Kundenkontakte täglich habe. „Wir wollen einen aktiven Beitrag leisten, dass sich die Region weiterentwickelt und, dass die Region als Standort attraktiv bleibt“, betonte Hensel, dass es REWE wichtig sei, Partnerschaften zu leben.

Produkte aus der Region

„Wir brauchen regionale Identität. Regionen geben Sicherheit, daher gilt es, die Region als stabilisierenden Faktor zu stärken“, sagte Hensel, dass sich Globalisierung und Regionalität bedingen und man Lösungen für neue Fragen finden müsse. „Wir haben in Niederösterreich über 540 regionale Lieferanten und 34 Partnerbetriebe“, betonte der Vorstandsvorsitzende, dass REWE auch kleineren Produkten die Chance gebe, ihre Produkte zu vermarkten, wie durch das „Regional Regal“ bei Billa oder den „Bauernmarkt“ bei Merkur.

Podiumsdiskussion

Nach den Grußworten von Vorstandsvorsitzendem Frank Hensel, Bürgermeister Klaus Schneeberger und der Impulsrede von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gab es eine Podiumsdiskussion, bei der neben Mikl-Leitner und Hensel auch Christian Zeiler, Geschäftsführer von der Zeiler Gemüsevertrieb GmbH, Andreas Ludwig, Vorstandsvorsitzender der Umdasch AG, und Alfred Zens, Geschäftsführer von MedAustron, diskutierten. 



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