Krummnussbaum nun vor Hochwasser sicher

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Krummnussbaum kann aufatmen, der dringend notwendige Hochwasserschutz konnte nun eröffnet werden. Immer wieder wurde der Ort in den letzten Jahren von Hochwässern getroffen. Besonders betroffen waren die Wirtschaftsbetriebe in der Gemeinde, sie mussten mit Produktionsausfällen und drohender Absiedlung kämpfen. Mit der Investition von 2,04 Mio. Euro durch das Land Niederösterreich (36%), das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (36%) und der Marktgemeinde Krummnussbaum (28%) werden solche Bedrohungen zukünftig hoffentlich der Vergangenheit angehören.

"In den letzten Jahren wurde unser Bundesland leider immer wieder von schweren Hochwässern getroffen. Wir unternehmen daher große Anstrengungen, um die Menschen vor Katastrophen zu schützen und investieren kräftig, seit 2002 haben wir bereits 500 Schutzprojekte umgesetzt und 270 Gemeinden sicherer gemacht. Das rechnet sich langfristig nicht nur finanziell, sondern lässt die Menschen im ehemaligen Gefahrengebiet wieder ruhig schlafen und gibt auch den Betrieben Sicherheit", betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. "Wir sind froh, den Hochwasserschutz seiner Bestimmung übergeben zu dürfen. Damit konnte ein lange verfolgtes und für die Marktgemeinde sehr wichtiges Projekt umgesetzt werden. Die Firma Rath, Hauptarbeitgeber in unserer Gemeinde, mehrere Häuser in der Eduard Fenzl Straße, die Volks- und die Neue Mittelschule wie auch die Eisenbahnunterführung werden damit vor künftigen Unwettern geschützt. Herzlichen Dank den planenden und bauausführenden Firmen und dem Land Niederösterreich." so Bürgermeister Bernhard Kerndler. 

Im Bereich der Fa. Rath wurde ein Rückhaltebecken bestehend aus einem homogenen Erddamm mit einer Dammhöhe von rund 5 Meter errichtet. Das Speichervolumen beträgt rd. 5.000 m³. Durch die Errichtung einer Ableitung mit einer Länge von rd. 1.400 m können die weiter östlich anfallenden Hochwässer schadlos in die bestehenden Gerinne abgeleitet werden. Dort können durch die Verkleinerung eines bestehenden Durchlasses weitere rd. 170.000 m³ Retentionsvolumen geschaffen werden. 



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