Auch 2017 heißt es: Alles für Arbeit. Niederösterreich.

HeaderImage

Was mit der Info-Plattform arbeit.vpnoe.at Ende 2016 begonnen hat, geht im neuen Jahr 2017 weiter. "Auch in diesem Jahr heißt es: Alles für Arbeit. Niederösterreich", gibt VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner die Marschrichtung vor.

„Auch in diesem Jahr heißt es: Alles für Arbeit. Niederösterreich.“
– Landesgeschäftsführer LAbg. Bernhard Ebner

Die Ausgangslage ist dabei einerseits sehr gut. Mit 586.000 Beschäftigten im Dezember 2016 verzeichnet Niederösterreich im Vergleich zum Dezember des Vorjahres neuerlich einen Beschäftigungshöchststand. Ebenso erfreulich ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit in den zehn regionalen Geschäftsstellen des AMS NÖ, nämlich Baden, Gmünd, Hollabrunn, Horn, Melk, Mödling, Scheibbs, Waidhofen/Thaya, Waidhofen/Ybbs und Zwettl. Insgesamt stieg die Arbeitslosigkeit aber auf 79.949 Jobsuchende (+1.405 od. +1,8 Prozent; inkl. Schulungsteilnehmer).

2016: Bessere Entwicklung als erwartet

"Trotz eines steigenden Arbeitskräfteangebotes haben wir eine stabile Beschäftigungsentwicklung mit laufenden Höchstständen, die Jugendarbeitslosigkeit liegt konstant unter dem Vorjahresniveau und wir können erstmals seit Februar 2016 einen leichten Rückgang der Arbeitslosenquote verzeichnen", so LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner und AMS-NÖ Geschäftsführer Mag. Karl Fakler: "Damit hat sich der niederösterreichische Arbeitsmarkt 2016 in Summe deutlich besser entwickelt als vor einem Jahr prognostiziert."

Immer mehr Menschen am NÖ Arbeitsmarkt

Die Zahl der dem Arbeitsmarkt in Niederösterreich zur Verfügung stehenden Personen (Beschäftigte und Arbeitslose) ist – wie im gesamten Jahr 2016 – auch im Dezember weiter gewachsen. Ein Plus von rund 1,7 Prozent bedeutet einen der stärksten Anstiege im Bundesländervergleich. "Dabei fanden neun von zehn der zusätzlich am niederösterreichischen Arbeitsmarkt auftretenden Personen einen Arbeitsplatz. Insgesamt waren in Niederösterreich noch nie so viele Personen unselbständig beschäftigt wie im abgelaufenen Jahr", so Mikl-Leitner und Fakler.

Auch mehr offene Stellen

Gleichzeitig steigt die Zahl der offenen Stellen weiter an: Im Dezember wurden 5.370 offene Stellen gemeldet. Das sind um 1.571 bzw. 41,4 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres. Ebenso ist die Zahl der gemeldeten offenen Lehrstellen deutlich gestiegen: 34 Prozent (bzw. +91) offene Lehrstellen mehr als im Vorjahresvergleich. 

Zur Lehre motivieren

"Wir wollen die jungen Menschen dazu ermutigen einen Lehrberuf zu ergreifen. Hier gibt es Potenzial und im Vergleich zu anderen Ländern haben unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der dualen Ausbildung einen entscheidenden Vorteil: Die Qualität und die Ausbildungsbreite unserer Lehrberufe machen es möglich, sich leichter auf Veränderungen im Berufsfeld einzustellen und den Arbeitsplatz zu sichern", so Mikl-Leitner und Fakler, "Wir setzen dabei in Niederösterreich auf gezielte Information, aber auch auf Förderung der Aus- und Weiterbildung."

arbeit.vpnoe.at liefert Infos zu Jobprojekten

Insgesamt fließen 2016 und auch noch 2017 etwa 500 Millionen Euro in Arbeitsmarktprojekte in NÖ. "Für uns in Niederösterreich sind das nicht nur irgendwelche Beträge und Worthülsen, da stecken konkrete Programme, Projekte und Förderungen dahinter. So gibt es derzeit rund 30 geförderte Arbeitsmarktprojekte des Landes NÖ mit Partnern und weitere 20 Projekte des AMS. Alle Initiativen sind auf persönliche Bedürfnisse der arbeitsuchenden Menschen zugeschnitten", informiert VPNÖ-Geschäftsführer LAbg. Bernhard Ebner.



© 2017 Volkspartei Niederösterreich - www.vpnoe.at