LH Mikl-Leitner eröffnete Gemeindeamt von Ruprechtshofen

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„Ein starkes Signal in Richtung Bürgernähe und Bürgerservice“ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nahm in der Marktgemeinde Ruprechtshofen (Bezirk Melk) am heutigen Samstag die offizielle Eröffnung des neuen Gemeindeamts vor. Mit Kosten von rund 1,4 Millionen Euro wurde in einer Bauzeit von fast einem Jahr das Gebäude barrierefrei umgebaut und erweitert. Im Zuge der Eröffnungsfeierlichkeiten gab es heute Führungen durch das neue Gemeindeamt, in dem sich auch eine Sondervitrine zum Thema „Gemeindeamt einst und jetzt“ befindet. Auch der Verschönerungsverein zeigt die Ausstellung „Ruprechtshofen einst und jetzt“ und eine Fotopräsentation. Überdies hat das Randhartinger-Museum geöffnet und für die musikalische Umrahmung sorgen die Musikkapellen Melktal und Klangfarben

"Dieses neue Gemeindeamt ist ein ganz starkes Signal in Richtung Bürgernähe und Bürgerservice", sagte die Landeshauptfrau. "Die Innengestaltung und die Außengestaltung dieses Gebäudes machen es möglich, dass man hier von einem wahren ‚Schmuckkasterl‘ für die Gemeinde sprechen kann", betonte Mikl-Leitner und erinnerte u. a. an den modernen Sitzungssaal und an die Neugestaltung des Innenhofes.

Gemeindeamt als Serviceeinrichtung

„Ein Gemeindeamt ist eine wichtige Institution, weil die Gemeinde eine wichtige Verwaltungseinheit darstellt, die auf das Engste mit den Bürgerinnen und Bürgern verbunden ist. Das Gemeindeamt muss eine Serviceeinrichtung sein und ist erste Ansprechstelle und Drehscheibe für die Bürgerinnen und Bürger“, hob sie in ihrer Festrede hervor. „Es wurde ein Haus geschaffen, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger wohlfühlen, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, hielt Mikl-Leitner fest. Dieses neue Gemeindeamt sei aber auch ein unglaublich wichtiges Signal für das Miteinander hier im Ort, so die Landeshauptfrau. Das neue Gemeindeamt biete nicht nur Platz für die Verwaltung, sondern sei auch ein Treffpunkt für alle Generationen und Vereine sowie für die Wirtschaft. Bürgermeister Leopold Gruber-Doberer sagte: "Oberstes Ziel war es, ein zweckmäßiges und funktionelles Gebäude zu errichten. Bei der Vergabe der Arbeiten wurde besonders darauf geachtet, weitestgehend regionale Firmen zu beauftragen."

Neugestaltung des Nebentracktes

Ein Eckpunkt des Projektes war die Neugestaltung des Nebentraktes, der zur Gänze abgerissen und neu errichtet wurde. In diesem Gebäudeteil sind Räumlichkeiten für die Randhartinger Gesellschaft, die Landjugend Leonhofen und die neue Topothek untergebracht. Im ersten Stock befindet sich ein neuer moderner Sitzungssaal und ein Büro der Firma Fenster Hörhan.

Schaffung von Barrierefreiheit

Im Zuge der Umbauarbeiten wurden im bestehenden Gebäude die alten Holzfenster getauscht, im Erdgeschoss entstand neben der vorhandenen Trafik ein Geschäft für die Bäckerei Fischl. Im Obergeschoss wurde eine Wohnung saniert und das Gemeindeamt um einen Sozialraum und einen Besprechungsraum erweitert. Im Erdgeschoss kamen noch ein Archiv und ein Serverraum dazu. Der eingebaute Lift schafft nun Barrierefreiheit, auch die neue Fassade des Altbestandes und des Neubaus fügen sich optisch sehr gut in das bestehende Ortsbild.



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