Erstes Arbeitsgespräch mit Wiener Bürgermeister Häupl

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Im Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse traf Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zu einem ersten Arbeitsgespräch mit dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl zusammen. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Verkehr.

Die internationalen und regionalen Verkehrsströme seien "ein zentraler Punkt" und eine "große Herausforderung“ für Niederösterreich und Wien und daher habe man vereinbart, "dass wir uns die wichtigsten Verkehrsströme genau anschauen“, sagte die Landeshauptfrau im Anschluss an das Arbeitsgespräch. Daher sei der Auftrag an die Experten ergangen, hierzu eine Strategie auszuarbeiten: "Gerade der Osten hat die größte dynamische Entwicklung und daher braucht es hier auch entsprechende Verkehrskonzepte."

Flughafen: Wollen Arbeitsplätze im Land haben

Für diese dynamische wirtschaftliche Entwicklung brauche es auch die 3. Piste am Flughafen, bezog Mikl-Leitner auch dazu klar Stellung: "60.000 Arbeitsplätze sind mit dem Flughafen verbunden und mit der 3. Piste können sich weitere 30.000 Arbeitsplätze entwickeln. Diese Arbeitsplätze wollen wir im Land haben."

In Lebensräumen, nicht Landesgrenzen denken

Man müsse "mehr in Lebensräumen denken“, politische Arbeit ende nicht an Landesgrenzen, meinte die Landeshauptfrau weiters. Als Beispiele nannte sie die Verbesserung der Verkehrsströme Richtung Marchfeld, aber auch die enge Zusammenarbeit in Bereichen wie Gesundheit oder Kinderbetreuung.

Gute Zusammenarbeit beibehalten

Sowohl der Individualverkehr als auch der öffentliche Verkehr sei ein wichtiges Thema der Zusammenarbeit von Wien und Niederösterreich, betonte auch der Wiener Bürgermeister. Auch den Lastentransport und den Ausflugsverkehr auf der Donau solle man in die Überlegungen miteinbeziehen, meinte er.  Im Zusammenhang mit dem Flughafen habe man sich "klar committed für die 3. Piste“, stellte Häupl fest. 

Auch in der "erneuerten“ Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und Wien "gehen uns die Themen nicht aus“, betonte er abschließend, man wolle daher in der Kooperation von Wien und Niederösterreich "jene Qualität halten, die wir in den letzten 23, 24 Jahren erreicht haben". 



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