Tag der Bergrettung NÖ: 8.500 Jahre Erfahrung ausgezeichnet

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Gemeinsam mit dem Landesleiter Niederösterreich/Wien der Bergrettung Matthias Cernusca überzeugte sich Landesrätin Barbara Schwarz am Samstag, 28. Oktober, beim Tag der Bergrettung 2017 in Puchberg am Schneeberg bei der Leistungsschau und bei spektakulären Einsatzvorführungen vom Können des Bergrettungsdienstes. Über 200 Kameraden, und damit über 8.500 Jahre Erfahrung, wurden im Anschluss durch die Landesrätin und den Landesleiter bei Ehrungen für 60, 50, 40 und 25 Jahre verdienstvolle Tätigkeit auf dem Gebiet des Rettungswesens durch das Land Niederösterreich geehrt.

"Ich möchte Ihnen für Ihre grundsätzliche Einsatzbereitschaft und Ihr Engagement im Namen des Landes Niederösterreich herzlichst danken. Sie sind immer da und helfen, wenn Menschen in Bergnot geraten. Das ist aber keineswegs selbstverständlich, sondern hinter dieser ehrenamtlichen Leistung stecken enorm viel Training, Zeit und Einsatzbereitschaft. Sie bringen ein unglaubliches Zeitpensum auf, um für unsere Mitmenschen in Not da zu sein. Ihre wichtige Arbeit ist aus unserem Land nicht mehr wegzudenken. Wir sind in Niederösterreich stolz auf dieses ehrenamtliche Engagement. Unser Land würde sich ohne dieses zivilgesellschaftliche Engagement und die zahlreichen Stunden, die ehrenamtlich für die Allegmeinheit geleistet werden, mit Sicherheit nicht so positiv entwickeln. Sie alle hier verkörpern diese Haltung, viele von Ihnen bereits über mehrere Jahrzehnte. Niederösterreich ist die Wiege der Bergrettung und darauf sind wir sehr stolz", so Landesrätin Barbara Schwarz bei ihrer Festansprache vor hunderten Kameraden und Kameradinnen des Bergrettungsdienstes Niederösterreich/Wien Gebiet Süd.

Der Österreichische Bergrettungsdienst, Landesorganisation Niederösterreich/Wien ist als Verein organisiert und hat rund 1.400 ehrenamtliche Mitglieder. 30 Ortsstellen in Niederösterreich stehen für Einsätze abseits des öffentlichen Straßennetzes im unwegsamen, insbesondere alpinen Gelände bereit. Ein wichtiger Teil der zwar ehrenamtlichen aber hoch professionellen Arbeit, ist Unfallkunde zu betreiben und sich vermehrt um die Prophylaxe zu kümmern.



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