Gemeinsam statt einsam: Tages- und Kurzzeitpflege in NÖ Pflegeeinrichtungen

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Um pflegende Angehörige zu entlasten gibt es in allen NÖ Pflege- und Betreuungszentren und in den meisten Häusern privater Träger die Möglichkeit der vom Land Niederösterreich geförderten Tages- und Kurzzeitpflege. „Dabei können die Pflegebedürftigen tageweise oder bis zu sechs Wochen in einem Pflegezentrum betreut werden. Das bedeutet für ihre pflegenden Angehörigen eine große Entlastung“, weiß Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz.

Täglicher Ablauf in NÖ Pflegeeinrichtungen

Tagespflege wird in der Regel von Montag bis Freitag, auf Anfrage auch an Wochenenden, angeboten. Nach einem gemeinsamen Frühstück wird der Vormittag meist in Kleingruppen und mit Einzelaktivitäten verbracht. Nach dem Mittagessen bleibt Zeit zum Ausruhen. Der Nachmittag wird häufig für Bewegungstraining und Gedächtnisübungen genützt. Es wird geplaudert, gebastelt, eine gute Zeit miteinander verbracht. Den Angehörigen wird zudem fachliche Unterstützung und Beratung für die Pflege zu Hause angeboten. 

Alternative Kurzzeit- oder Urlaubspflege

„Für Menschen, die tagsüber Hilfe und Pflege benötigen und Abwechslung und Geselligkeit schätzen, ist die Tagespflege das richtige Angebot. Eine andere Möglichkeit ist die Kurzzeit- oder Urlaubspflege. Sie dient zur Überbrückung von Zeiten, in denen ein pflegendes Familienmitglied verhindert ist, zum Beispiel Urlaub macht, krank ist oder einfach Auszeit braucht. Bis zu maximal 42 Tage pro Jahr werden gefördert“, informiert Schwarz.

Kurzzeit- oder Urlaubspflege: Auszeit und Abwechslung

Voraussetzungen sind – wie bei der Tagespflege – der Hauptwohnsitz der pflegebedürftigen Person in Niederösterreich und der Bezug von Pflegegeld. Die Tarife sind von der Pflegegeldstufe abhängig und gestaffelt. Bei Bedarf gibt es einen Zuschuss der NÖ Sozialhilfe. 



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