Schmidl: Soziale Alltagsbegleiter entlasten und unterstützen pflegende Angehörige

In der Sitzung des NÖ Landtages wurde das von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrätin Barbara Schwarz initiierte Berufsbild des „Sozialen Alltagsbegleiters“ in das NÖ Sozialbetreuungsberufegesetz aufgenommen. „Rund 85 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher möchten in den eigenen vier Wänden alt werden. Ein Blick auf den derzeit und künftig bestehenden Betreuungsbedarf zeigt, dass eine Entlastung und Unterstützung pflegender Angehöriger notwendig ist. Genau das leisten die ‚Sozialen Alltagsbegleiter‘, die das Angebot der mobilen Dienste ergänzen werden“, so LAbg. Doris Schmidl zum neugeschaffenen Berufsbild.

„Die Alltagsbegleiter helfen im Haushalt, bei alltäglichen Besorgungen sowie Behördengängen. Außerdem fördern sie die Teilnahme der Betreuungsbedürftigen am sozialen Leben und helfen bei der Aufrechterhaltung von Kontakten“, umschreibt Schmidl die von den Alltagsbegleitern zu erbringenden Leistungen.

Ende 2017 nehmen die erste Alltagsbegleiter ihre Tätigkeit auf

Nach Abschluss der Ausbildung werden schon Ende 2017 die ersten „Sozialen Alltagsbegleiter“ ihre Tätigkeit aufnehmen und die in den bereits vorhandenen Sozialberufen Tätigen langfristig ergänzen. Das Ausbildungsangebot umfasst 100 Theorie- und 40 Praktikumsstunden und kann von Volljährigen mit abgeschlossenem Erste-Hilfe-Kurs begonnen werden, die ein Tagespraktikum im mobilen Bereich absolviert haben. 



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