Neue pädagogische Unterlagen für NÖ Freizeitpädagogen/-innen

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Für das kommende Schuljahr 2017/18 und rechtzeitig mit Start der Ferienbetreuungszeit bekommen alle 290 Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen der NÖ Familienland GmbH zwei Erweiterungen für ihre freizeitpädagogische Arbeitsmappe zugeschickt. Zur Förderung eines spielerischen Umgangs mit naturwissenschaftlichen Kompetenzen finden sie ein Kapitel zum Einsatz ausgewählter Experimente im Zuge der Schulischen Nachmittagsbetreuung und Ferienbetreuung. Wesentlich ist die Praxisnähe der Unterlagen, die konkrete Vorschläge und Anleitungen zum sofortigen Einsatz bieten und Kindern Lust aufs Forschen, Entdecken und Experimentieren machen sollen.

Der zweite Schwerpunkt befasst sich mit kindlicher und jugendlicher Aggression im Rahmen freizeitpädagogischer Arbeit. Die Unterlage klärt den Begriff der Aggression, zieht eine definitorische Linie zwischen Aggression und Gewalt und zeigt mögliche Gründe für aggressives Handeln von Kindern auf. Ziel ist es, die Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen dahingehend zu schulen, die Kinder einerseits konstruktiv zu unterstützen, mit eigener Aggression kompetent umzugehen und zeigt andererseits praxistaugliche Möglichkeiten auf, wie freizeitpädagogisches Personal bei Konflikten sinnvoll und hilfreich eingreifen kann. Spielevorschläge stehen zur weiterführenden Beschäftigung mit dem Thema Aggression ebenso zur Verfügung wie Literaturempfehlungen.

Arbeitsmappe griffbereit in den Räumlichkeiten

Bildungslandesrätin Barbara Schwarz verweist auf die Notwendigkeit der Praxisnähe und Praktikabilität der aktualisierten freizeitpädagogischen Unterlagen: „Die handliche und praxisorientierte Arbeitsmappe, die in Räumlichkeiten der Schulischen Nachmittagsbetreuung und Ferienbetreuung allzeit griffbereit ist, wird für Niederösterreichs freizeitpädagogisches Personal laufend erweitert und allen Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen der NÖ Familienland GmbH kostenlos zugeschickt. Die jeweiligen thematischen Erweiterungen orientieren sich an den Bedürfnissen und Problemfeldern der Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und fußen auf Anregungen, die im Rahmen von Fortbildungen geäußert wurden.“



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