Wilfing/Fakler: "Solide Aufschwungphase wirkt sich positiv auf Abbau der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich aus"

Der erfreuliche Trend am Arbeitsmarkt in Niederösterreich setzt sich auch im September positiv fort. Erneut zeichnen sich steigende Beschäftigungszahlen und eine sinkende Arbeitslosenquote ab.

In Niederösterreich stehen Ende September 50.694 Arbeitslose in Vormerkung, das sind um 3.349 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs (-6,2%). Die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Jugendlichen ist im Vorjahresvergleich um erfreuliche 19,1 Prozent gesunken (abs. -1.242) – die Zahl der älteren Arbeitslosen ist mit 3,1 Prozent nun wieder deutlich schwächer gestiegen als zuletzt.

Der kräftige Rückgang der Arbeitslosigkeit setzt einen positiven trend fort

"Mit einem kräftigen Rückgang der Arbeitslosigkeit von 6,2 Prozent setzt sich der positive Trend – ausgelöst durch die starke Wirtschaft und die steigende Binnennachfrage – erneut fort. Die Arbeitsmarktzahlen zeigen, dass wir uns auf einem guten Weg befinden, denn unsere heimische Wirtschaft befindet sich derzeit in einer soliden Aufschwungphase, wodurch wir positive Effekte auf dem Arbeitsmarkt in Niederösterreich verzeichnen können. Das Beschäftigungswachstum ist ungebrochen stark und der Abbau der Arbeitslosigkeit setzt sich weiterhin fort", erklärt Landesrat Karl Wilfing. 

Positiver Trend auch bei den Arbeitsaufnahmen

"Dieser positive Trend zeigt sich auch bei den Arbeitsaufnahmen. So konnten heuer in Niederösterreich bereits um 3,7% (abs. 2.465) mehr Personen die Arbeitslosigkeit mit einer Arbeitsaufnahme beenden als im Vorjahr. Bei älteren ArbeitnehmerInnen ist die Trendumkehr aber noch nicht geschafft. Das unterstreicht die Notwendigkeit der Aktion 20.000, die gezielt die Arbeitsaufnahmen älterer Arbeitsloser unterstützt", erklärt AMS NÖ-Chef Karl Fakler.

"Wir wissen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, um auch bei den über 50-jährigen Arbeitslosen eine Entspannung verzeichnen zu können. Ein kräftiges Plus von 68% an gemeldeten offenen Stellen und von knapp 43% bei den Lehrstellen gegenüber dem Vorjahr bringt bessere Chancen für Arbeitssuchende für den kommenden Monat. Zusätzlich bauen wir weiter auf die Aktion 20.000, die Arbeitslose 50plus gezielt unterstützt und eine Rückkehr in das Berufsleben besonders fördert", betont Wilfing. 



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