Eröffnung der Künstlerwerkstätten im Museum Gugging

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Prof. Johann Feilacher (Künstlerischer Direktor, Kurator), Künstler Johann Garber, Landesrätin Barbara Schwarz, Künstler Karl Vondal und Marion Koller (Standortmanagerin) bei der Eröffnung der Künstlerwerkstätten im Museum Gugging.

Das Museum Gugging eröffnete die Künstlerwerkstätten im Beisein von Landesrätin Barbara Schwarz. Im Mittelpunkt standen dabei zwei Gugginger Künstler: Johann Garber, der im August 2017 seinen 70. Geburtstag feiert, und Karl Vondal. Auf Einladung des künstlerischen Leiters des Museums, Johann Feilacher, haben die beiden Künstler ihre Arbeitsräume in das Museum verlegt und lassen somit die Besucherinnen und Besucher am lebendigen künstlerischen Prozess und Austausch der Künstler untereinander teilhaben. Im September 2017 wird beiden Künstlern eine eigene Ausstellung gewidmet. 

Die Kunstwerke intensiv auf sich wirken lassen

Landesrätin Schwarz war vom Konzept begeistert: „Ich durfte ja bereits mehrere Male hier zu Gast sein und die außergewöhnlichen Arbeiten bewundern. Es ist jedes einzelne Mal ein Erlebnis, die Herangehensweisen und Werke der einzelnen Künstler zu betrachten und zu erleben. Ich lade alle dazu ein, die Kunstwerke intensiv auf sich wirken zu lassen, persönliche Zugänge zu finden und individuelle Eindrücke daraus mitzunehmen. Ich gratuliere allen Verantwortlichen zu diesem Projekt und wünsche dem Museum und den Künstlern viel Erfolg.“ 

Die Beschwörung des Paradiesischen

Die beiden Gugginger Künstler verbindet in ihrem künstlerischen Werk ein wesentliches Motiv: die Beschwörung des Paradiesischen. Die kreative Umsetzung erfolgt bei beiden jedoch in ihrer jeweils eigenen und unverkennbaren Weise: Johann Garbers Schöpfungen faszinieren durch ihre überbordende Fülle. Seine Zeichnungen mit Feder und Tusche entführen im klaren Schwarzweiß in Lebenswelten von Mensch und Tier. Hauptgestaltungselemente sind dabei Ornament und Muster, mit denen er darüber hinaus auch seine Objekte überzieht.

In Karl Vondals Kunst stehen erotische Fantasien im Vordergrund, die er innerhalb verschiedener Sujets wie ein Regisseur in Szene setzt. Collageartige Bilder aus zusammengeklebten Papieren und ausgeschnittenen, selbstgezeichneten Motiven, die er durch eine narrative Ebene ergänzt, bilden den Kern seines künstlerischen Schaffens.



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