Eröffnung des Rückhaltebeckens in Puchberg am Schneeberg

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Niederösterreich sei in den letzten Jahrzehnten mehrfach von Hochwasser betroffen gewesen, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Eröffnung eines Rückhaltebeckens in Puchberg am Schneeberg. Das mit Kosten von 1,96 Millionen Euro (980.000 Euro vom Bund, 784.000 Euro vom Land und 196.000 Euro von der Gemeinde) errichtete Rückhaltebecken am Größenbergbach umfasst ein Volumen von 26.000 Kubikmetern.

Hervorragender Zusammenhalt

„Allein in den letzten 15 Jahren ist durch Hochwasser in Niederösterreich ein Schaden von über einer Milliarde Euro entstanden, vom menschlichen Leid ganz zu schweigen. Niederösterreich und seine Gemeinden haben aber diese extremen Belastungen für die Betroffenen, aber auch die Einsatzkräfte, gut gemeistert, weil wir hervorragenden Zusammenhalt bewiesen haben“, betonte dabei die Landeshauptfrau und bedankte sich insbesondere bei den Freiwilligen Feuerwehren, dem Bundesheer, der Katastrophenhilfe und den tausenden Freiwilligen.

Hochwassergefahr reduziert

Niederösterreich habe ein umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt, das von der Überarbeitung der Katastrophenpläne über die Errichtung von Schutzanlagen bis zur Abgrenzung von Siedlungs- und Überflutungsbereichen reiche, fuhr Mikl-Leitner fort: „Damit ist es uns gelungen, die Hochwassergefahr zu reduzieren, Schäden und menschliches Leid zu verhindern und Hab und Gut zu schützen. Mittlerweile sind insgesamt 250 niederösterreichische Gemeinden hochwasserfest.“

Der niederösterreichische Familiensinn

Das Rückhaltebecken am Größenbergbach in Puchberg am Schneeberg sei in dreifacher Hinsicht ein Signal, meinte die Landeshauptfrau: für den niederösterreichischen Familiensinn, die Zusammenarbeit und für den Weg in die Zukunft. Zum ersten stehe es dabei für den Weg, den das Land gehe und auf dem es in den letzten Jahren und Jahrzehnten viele Herausforderungen und Prüfungen gemeistert habe – „Ich bin stolz auf unseren Familiensinn, der in Niederösterreich so gut gelebt wird.“

Zusammenarbeit von Bund, Land und Gemeinde

Die Finanzierungsaufteilung 50 Prozent Bundesministerium, 40 Prozent Land Niederösterreich und 10 Prozent Gemeinde Puchberg symbolisiere zudem die gute Zusammenarbeit: „Das ist gut investiertes Geld, zumal auch ökologisch wertvolle Feuchtflächen nicht nur zur Gänze erhalten, sondern sogar noch ausgedehnt werden konnten“, unterstrich Mikl-Leitner.

Verantwortungsbewusster Weg in die Zukunft

Insgesamt würden durch das Rückhaltebecken 22 Objekte und 60 Personen geschützt – „Damit ist das Projekt auch ein Signal für den Weg in die Zukunft und steht für Verantwortungsbewusstsein, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit. Das gemeinsame Miteinander zwischen dem Land, dem Bund, den Gemeinden und der Bevölkerung, aber auch parteiübergreifend, funktioniert in Niederösterreich sehr gut“, schloss die Landeshauptfrau.



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