Wirtschaft in NÖ hat zwei starke Partnerinnen

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Mit Petra Bohuslav als Wirtschaftslandesrätin und Sonja Zwazl als Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich hat die Wirtschaft in Niederösterreich zwei starke Partnerinnen an der Seite. Beide gemeinsam haben Maßnahmen präsentiert, die den Standort weiter nach vorne bringen sollen.

„Mit 8.487 Unternehmensgründungen hält Niederösterreich den zweiten Platz in Österreich.“
– Landesrätin Dr. Petra Bohuslav

Exporte sichern mehr als 200.000 Arbeitsplätze

An erster Stelle nannte Landesrätin Bohuslav dabei die Exportoffensive: "1 Milliarde Euro Umsatz im diesem Bereich sichert über 11.000 Arbeitsplätze in Niederösterreich. Und wir schaffen es jährlich, die 20-Milliarden-Euro-Grenze zu knacken." Damit werden durch den Export 220.000 Arbeitsplätze gesichert.

Seit 2010 wimdet sich die Offensive branchenspezifisch Exportmärkten in der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Großbritannien, den USA, in Russland und zuletzt im Iran. Hier habe das Exportvolumen zuletzt 45 Millionen Euro betragen, Ziel sind über 100 Millionen Euro.

Gründern wird unter die Arme gegriffen

Zweitens werden in einer "Gründer-Pyramide" von den ersten Basisleistungen bis zu einer Spin-off-Strategie gemeinsam kreative Unternehmensgründer flächendeckend, kostenlos und über mehrere Jahre begleitet. Der Erfolg zeigt sich in den Zahlen.

"Mit 8.487 Unternehmensgründungen hält Niederösterreich den zweiten Platz in Österreich", freute sich die Landesrätin über die Erfolge der Gründeroffensive ebenso wie über den zuletzt verliehenen Titel "Europäische Unternehmerregion 2017", der ebenfalls die gute Zusammenarbeit innerhalb von Niederösterreichs Wirtschaftsstrategie unter Beweis stellt.

Handwerkerbonus verlängert -
Lohnnebenkosten werden gesenkt

Zwazl verwies zunächst auf die Verlängerung des Handwerkerbonus in der Höhe von 20 Prozent bis zu Kosten von 3.000 Euro: "3,2 der insgesamt 20 Millionen Euro sind bereits ausgeschöpft. Mit 27,3 Prozent nimmt Niederösterreich österreichweit den Handwerkerbonus am stärksten in Anspruch."

Als weitere Punkte nannte die Präsidentin der NÖ Wirtschaftskammer die Senkung der Lohnnebenkosten, die eine Entlastung von einer halben Milliarde Euro für die heimischen Betriebe bringt, Maßnahmen bezüglich der Gewerbeordnung wie eine Vereinfachung im Betriebsanlagenrecht sowie die neue Investitionszuwachsprämie für Klein- und Mittelbetriebe bis zu 249 Mitarbeitern im Ausmaß von 175 Millionen Euro für zwei Jahre.

Ergebnis: Stärkeres Wirtschaftswachstum

"Das niederösterreichische Wirtschaftswachstum wird 2017 mit erwarteten 1,7 Prozent bereits das fünfte Jahr in Folge über dem Österreich-Durchschnitt, der heuer 1,4 Prozent betragen soll, liegen", sprach Bohuslav in Folge die erfreulichen aktuellen Konjunkturprognosen an.

Auch die bewilligten Förderansuchen seien von 2015 mit 950 auf 2016 mit 1.140 um 20 Prozent angestiegen, das Projektvolumen sei im gleichen Zeitraum von 200 auf 300 Millionen Euro gewachsen.

Breitband in die Regionen

Daher werde man den bewährten Weg auch bei "Wirtschaft 4.0" oder beim Thema Breitband weitergehen, meinte die Landesrätin abschließend und verwies auf die vier Breitband-Pilotregionen im Land bis zum Jahr 2018: "Dann wird es darum gehen, die Glasfasertechnologie flächendeckend bis in den einzelnen Haushalt oder Betrieb zu bringen. Das ist die Infrastruktur dieses Jahrtausends."

Senkung der Körperschaftssteuer & weitere Forderungen für Wirtschaft erhoben

Zur weiteren Ankurbelung von Investitionen regte Zwazl eine Senkung der Körperschaftssteuer auf 20 Prozent, eine vorzeitige Abschreibung für Neuinvestitionen von 50 Prozent sowie eine Erhöhung der Wertgrenzen bei der sofortigen Abschreibung für geringfügige Wirtschaftsgüter von derzeit 400 auf 1.500 Euro an. Auch dürfte die Transportwirtschaft im Hinblick auf die Anschaffung von Fahrzeugen nicht aus der Investitionszuwachsprämie ausgeschlossen bleiben.



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