Über 5.000 Besucherinnen und Besucher auf der „MS Wissenschaft“ in Krems und Tulln

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Das Forschungsschiff "MS Wissenschaft" ankerte heuer wieder in Niederösterreich und zeigte die interaktive Ausstellung "Meere und Ozeane". Nach einer Abendveranstaltung in Krems wurde am Montag, 2. Oktober, im Zuge einer Abendveranstaltung in Tulln unter dem Titel "Ressource und Lebensgrundlage Wasser" ein Blick auf die Wasserforschung in Niederösterreich gemacht. Die Eröffnung der gestrigen Veranstaltung wurde durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vorgenommen. Insgesamt konnten über 5.000 Besucherinnen und Besucher auf der "MS Wissenschaft" gezählt werden.

"Dem Bereich Wissenschaft und Forschung kommt am Weg nach vorne eine ganz große Bedeutung zu", sagte die Landeshauptfrau im Gespräch mit Barbara Stöckl, der Moderatorin des Abends. Dies sei auch der Grund, weshalb man in Niederösterreich "den Kindern und Jugendlichen die Wissenschaft näher bringen" wolle, betonte sie. Mikl-Leitner verwies in diesem Zusammenhang etwa auf das Forschungsfest im Palais Niederösterreich, das von rund 10.000 Schülerinnen und Schülern besucht worden war. 

Budget für Forschungsinfrastruktur wurde vervielfacht

Das Bundesland Niederösterreich habe rund 600 Millionen Euro in die Forschungs-Infrastruktur investiert, das Budget für Wissenschaft und Forschung habe man in den letzten 20 Jahren verzwanzigfacht, so die Landeshauptfrau weiters. Zum Thema der Abendveranstaltung, dem Wasser, hielt sie fest, dass es "unsere Aufgabe" sei, die hervorragende "Qualität unseres Wassers zu erhalten". Daher habe das Thema Wasser auch innerhalb der Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie ("FTI-Strategie") des Landes Niederösterreich einen ganz besonderen Stellenwert.

2015 wurde ein Call zum Thema Wasser ausgeschrieben

Im Jahr 2015 war im Rahmen der "FTI-Strategie" des Landes ein Call zum Thema Wasser ausgeschrieben worden. Die innovativen Projekte, die ausgewählt wurden, wurden im Rahmen der Abendveranstaltungen in Krems und Tulln präsentiert. So stellten auch gestern in Tulln Gabriele Weigelhofer (WasserCluster Lunz), Philipp Fruhmann (CEST Kompetenzzentrum für elektro-chemische Oberflächentechnologie), Andreas Farnleitner (Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften) und Bernhard Drosg (Bioenergy 2020+) ihre Projekte vor. 

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