NÖ Landesberufsschulen starten gut aufgestellt in das Schuljahr 2017/2018

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Gut aufgestellt starten die 18 niederösterreichischen Berufsschulstandorte in das Schuljahr 2017/18. So gibt es etwa neu gestaltete Verkaufsräume für angehende Lehrlinge im Einzelhandel an den Landesberufsschulen Theresienfeld und Waldegg. Der Grund dafür liegt auf der Hand: In Waldegg und Theresienfeld werden seit zwei Wochen zusätzliche Lehrberufe vor allem im Einzelhandelsbereich unterrichtet. Besonders erfreut über die neu gestalteten Verkaufskunderäume an der LBS Theresienfeld zeigt sich auch die neue stellvertretende Leiterin der Schule Alexandra Mayer, die vor wenigen Tagen ihren Antrittsbesuch bei Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz hatte.

Schwarz erklärte im Gespräch mit Alexandra Mayer: "Gerade die Standorte Waldegg und Theresienfeld profitieren ganz besonders von der neuen Gleichstellung aller dreijährigen Lehrberufe bei den Ausbildungsstunden. Künftig werden ja auch unter anderem die Lehrberufe in den Sparten Handel und Tourismus 1.260 Ausbildungsstunden an den Berufsschulen erhalten, das sind deutlich mehr als bisher. In diesen Bereichen wird es nun zu einer noch fundierteren und besseren Ausbildung kommen", rechnet Schwarz.  

Vorbereitung auf die Herausforderungen der digitalisierten Berufswelt

"Dies ist nicht die einzige personelle Änderung in den Führungsriegen der Berufsschulen des Industrieviertels", berichtet Schwarz weiter. "Ing. Franz Mayer  folgte mit 1. September Eva Anslinger als Direktor der Landesberufsschule Neunkirchen nach. Er übernimmt damit das bedeutendste technische Ausbildungszentrum für Industrieberufe im Süden Niederösterreichs und eine der größten Berufsschulen in unserem Land. Mit dem neuen Stellvertreter an der Landesberufsschule Amstetten Ing. Helmut Blamauer sind Neunkirchen und Amstetten nun auch personell in der Führungsebene bestens aufgestellt, um Schülerinnen und Schüler in allen technischen Lehrberufen bestmöglich auf die Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Berufswelt im Technikbereich vorzubereiten."

Neubau des Schülerheims und der Umbau der Berufsschule steht an

Auch im Waldviertel tut sich einiges am Berufsschulsektor: An der Berufsschule Schrems folgt Karin Preißl-Stubner auf Gertrude Marek als Direktorin nach. "Auf Preißl-Stubner kommen besondere Herausforderungen zu, steht doch der Neubau des Schülerheims und der Umbau der Berufsschule an", weiß die Landesrätin. In Schrems wird im kommenden Jahr der Baubeginn für ein zeitgemäßes Schülerheim mit über 130 Betten in modernen Wohneinheiten sein. Auch der Speisesaal wird samt Küche und Wirtschaftsräumen in das Schülerheim verlegt. Mit dem Schülerheimneubau wird auch eine barrierefreie Erschließung umgesetzt, die Herstellung eines direkten Anschlusses an das bestehende Schulgebäude ist vorgesehen. Weiters werden Unterrichtsräume neu gestaltet.

Bestmögliche Vorbereitung für die Fachkräfte der Zukunft

"Ich bin überzeugt, dass alle neuen Führungspersonen ihre Aufgaben äußerst gewissenhaft und mit vollem Einsatz erfüllen werden und ihre Berufsschulstandorte erfolgreich weiterentwickeln werden", erklärt Schwarz abschließend. "Unser Ziel muss es sein, in den Berufsschulen und Unternehmen die Fachkräfte von morgen möglichst gut auf die zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten. Der digitale Trend bringt immer rascher neue Anforderungen in nahezu allen Lehrberufen, und es ist unsere gemeinsame Aufgabe, die Lehrlinge fit für schnelle Anpassungen an neue Gegebenheiten zu machen."

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