P&R-Bauprogramm des Landes Niederösterreich schreitet voran

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"Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Wir haben in Niederösterreich bereits rund 38.500 PKW- und 23.500 Zweirad-Stellplätze auf P&R-Anlagen im ganzen Land und damit mehr PKW-Stellplätze als alle anderen acht Bundesländer zusammen. Damit erleichtern wir den Pendlerinnen und Pendlern den Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel massiv. Dabei bauen wir die Anlagen kontinuierlich aus – jedes Jahr kommen rund 1.000 PKW-Stellplätze dazu, und zwar dort, wo der größte Bedarf gegeben ist. Unser Ziel ist, bis 2025 auf insgesamt 50.000 PKW-Stellplätze zu kommen", informiert Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

„Bis Anfang 2018 rund 1.800 neue P&R-Stellplätze“
– LR Karl Wilfing

Im Zeitraum 2012 bis Juni 2017 wurden in Summe rund 6.500 Pkw-Stellplätze und rund 2.800 Zweirad-Stellplätze errichtet, unter anderem im Tullnerfeld, Baden, St. Pölten, Deutsch-Wagram und St. Andrä-Wördern. Die Gesamtkosten für die fertiggestellten Projekte belaufen sich auf rund 51,7 Millionen Euro.

Weitere Stellplätze in Planung

"Bis Anfang 2018 sind noch weitere 1.800 PKW-Stellplätze und 900 Zweirad-Stellplätze in Planung bzw. derzeit im Bau. Unter anderem in Zellerndorf, Kritzendorf, Tullnerfeld und Bad Vöslau. Bereits fertig gestellt wurde beispielsweise die Erweiterung der P&R-Anlage in Gänserndorf mit rund 860 PKW- und 175 Zweirad-Stellplätzen", erklärt Wilfing.

Öffentlicher Verkehr als Herausforderung in Niederösterreich

In keinem anderen Bundesland ist öffentlicher Verkehr so schwierig zu organisieren wie in Niederösterreich: Neben Grenzregionen, Ballungsräumen und Tälern sind auch schwächer besiedelte Flächenregionen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erschließen. "Mit unseren mehr als 27 Millionen Zug- und 51 Millionen Buskilometern finanzieren wir jährlich ein gutes Angebot im öffentlichen Verkehr für die Pendlerinnen und Pendler. Unsere P&R-Anlagen sind dazu ein wesentlicher Beitrag, weil sie eine einfach und vor allem kostenlose Umstiegsmöglichkeit auf die Öffis bieten", betont der Verkehrslandesrat.

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