Großschönau: Weitere Kinderbetreuungseinrichtung im Waldviertel

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Gemeinsam mit Bürgermeister Martin Bruckner eröffnete Bildungs- und Familienlandesrätin Barbara Schwarz offiziell die neue Tagesbetreuungseinrichtung in Großschönau, die mit Unterstützung des Bundes und des Landes Niederösterreich realisiert wurde. Sie bietet Platz für 15 Kinder und ist direkt an den bereits bestehenden 2-gruppigen Kindergarten angebunden, sodass vielen gemeinsamen Abenteuern der Kinder aus Kindergarten und Kinderbetreuungseinrichtung nichts mehr im Weg steht.

LR Schwarz freut sich über den vorbildlichen Ausbau

Landesrätin Schwarz zeigt sich erfreut über den vorbildlichen Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen: „Das Beispiel Großschönau zeigt, dass durch die Offensive an Fördermitteln aus einer 15-a Vereinbarung zwischen Bund und Land NÖ auch in kleineren Gemeinden und in weniger bevölkerungsreichen Regionen zusätzliche Kinderbetreuungsplätze geschaffen werden. Es ist daher auch notwendig, dass der Bund auch nach dem Auslaufen der 15-a Vereinbarung im heurigen Jahr den weiteren Ausbau und den laufenden Betrieb durch ausreichend Fördermittel unterstützt.“

Kinderbetreuungseinrichtungen gefragter denn je

In Niederösterreich hält der Trend zu mehr Kinderbetreuungseinrichtungen weiterhin ungebrochen an. Im Durchschnitt betrachtet eröffnet eine neue Betreuungsgruppe pro Woche. Im Jahr 2017 entstehen so bis zu 1.750 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze in Niederösterreich. Im Waldviertel gibt es aktuell rund 40 Tagesbetreuungsgruppen.

Stetiger Ausbau der Kinderbetreuung

„Das Angebot an Kinderbetreuung wird in Niederösterreichs Gemeinden stetig ausgebaut und Niederösterreich schafft es, trotz der geographischen Besonderheit eines Flächenbundeslandes, im Spitzenfeld bei den Betreuungsquoten zu liegen. Trotzdem ist es mir wichtig, dass wir unser Angebot nicht vorrangig an Kennzahlen bemessen und bewerten, sondern uns weiterhin am Bedarf der Eltern orientieren und qualitätsvolle Betreuung forcieren.  Wer Niederösterreich kennt, muss wissen, dass es keine einheitliche Betreuungsstruktur im Bundesland geben kann. Denn es braucht in Ballungszentren und in den ländlichen Räumen unterschiedliche Betreuungszugänge und -angebote. Eines ist für mich sicher: Leerstehende Bauten, in die Steuergelder fließen, soll und wird es in Niederösterreich nicht geben“, stellt Landesrätin Schwarz klar.

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