Pflege- und Sozialsystem Niederösterreichs stößt in Japan auf große Anerkennung

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Auf Einladung des Japan-Österreich Komitees für Zukunftsfragen nahm Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz an der 21. Tagung des internationalen Arbeitskomitees teil. Im Rahmen der Tagung wurden auch die Sozial- und Pflegesysteme der Mitgliedsstaaten vorgestellt und diskutiert, sowie eine Pflege- und Betreuungseinrichtung in der Millionenstadt Shizuoka besucht.

Die Landesrätin zeigte sich vom großen Interesse der japanischen Komiteemitglieder und Pflegeheimbetreiber am niederösterreichischen Sozial- und Pflegesystem beeindruckt: „Es freut mich natürlich sehr, dass unsere hohe Pflege- und Betreuungsqualität auch bei anderen Ländern auf großes Interesse und Anerkennung stößt. Japan steht genauso wie Österreich vor der großen Herausforderung einer stetig alternden Bevölkerung, die neue Ansätze und Beschlüsse in der Versorgung unserer Mitmenschen notwendig macht. Japan setzt dabei, wie Österreich, stark auf die Versorgung und Betreuung im Eigenheim der betroffenen Personen. Gleichzeitig wird starker Fokus auf die Prävention gelegt und versucht, die ältere Bevölkerung so gut als möglich fit und gesund zu halten und damit ein Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Das ist ein Ansatz, den wir in Niederösterreich auch in Zukunft noch verstärkt verfolgen wollen.“

Pflegeversorgung im ländlichen Raum als Vorbild

Ein weiteres großes Thema des Treffens war die optimale Pflegeversorgung im ländlichen Raum. Besonderes Interesse zeigte man hier von japanischer Seite auch am vielseitigen Pflege- und Betreuungsangebot in Niederösterreich, freut sich Schwarz: „Mit dem gut ausgebauten Netz an Pflegeeinrichtungen und Sozialstationen in unserem Bundesland gelingt es uns, hochwertige Pflege- und Betreuungsleistungen durch qualifiziertes Personal für jeden Bedarf anzubieten. Damit wir den Anforderungen und Erwartungen der Menschen auch nachkommen, evaluieren und passen wir unser Angebot ständig an. Mit dem neuen Berufsbild des sozialen Alltagsbegleiters bzw. der sozialen Alltagsbegleiterin schaffen wir eine niederschwellige Begleitung im Alltag und in den eigenen vier Wänden, die sich an der täglichen Lebenswelt orientiert und auch pflegende Angehörige durch ausgebildete Fachkräfte entlastet.“

Das beschäftigt NÖ