VPNÖ-Sicherheitssprecher Gerhard Karner und LAbg. Kainz präsentieren Schutzengel in App-Form

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Schutz der Bevölkerung hat oberste Priorität

„Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Gefahrenlagen wie Großbrände, Chlorgas-Austritte in Freibädern oder Trinkwasserverschmutzungen sind Szenarien, die glücklicherweise selten auftreten. Im Notfall haben allerdings die Information und der Schutz der Bevölkerung oberste Priorität.“, halten VPNÖ-Sicherheitssprecher Gerhard Karner und der Präsident des NÖ Zivilschutzverbandes Christoph Kainz fest: „Mit dem mobilen Warn- und Informationsdienst KATWARN hat in Zukunft jeder die Sirene in der Hosentasche.

Funktionen von KATWARN

Am 1. Juli geht das System, das sich in anderen Staaten bereits bewährt hat, in den Probebetrieb. Die Bevölkerung kann so in Echtzeit via App, SMS oder E-Mail über Unglücksfälle und Bedrohungen informiert werden. Besonders innovativ ist dabei die Möglichkeit den Bürgerinnen und Bürgern individuelle und ortsbezogenen Informationen zukommen zu lassen. So können bis zu sieben Orte bzw. Adressen – wie der Wohnsitz, Büro, Wohnort der Eltern oder der Kindergarten - gespeichert werden. Zusätzlich gibt es eine Schutzengel-Funktion: Wer sich im bewarnten Gebiet befindet oder sich in ein solches begibt, wird informiert. Ob zu Hause, unterwegs oder bei der Arbeit – KATWARN Österreich/Austria bringt behördliche Warnungen direkt und kostenlos auf das Mobiltelefon.“

Rasche Warnungen und Informationen

"Der fortschreitenden Digitalisierung muss auch bei der Verbreitung von Informationen über Gefahren und Naturkatastrophen Rechnung getragen werden. Die Entwicklung dieses Warn- und Infodienstes ist daher essenziell, um Informationen rasch und zeitnah einem möglichst breiten Personenkreis zur Verfügung zu stellen", betont Innenminister Wolfgang Sobotka. "Mit KATWARN wurde für Österreich ein behördenübergreifendes einheitliches System für individuelle Warninformationen am Puls der Zeit geschaffen, das auch den Ländern für deren Zuständigkeitsbereich ab sofort zur Verfügung steht“, sagte der Innenminister, der dabei auch auf die positiven Erfahrungen und erfolgreichen Nutzungen von KATWARN in Deutschland verwies.

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