Evangelische Gemeinde in Mitterbach feierte 500 jähriges Reformationsjubiläum

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Das traditionelle Gustav-Adolf-Fest wurde aufgrund des 500-jährigen Reformationsjubiläums, am Donnerstag, 15. Juni, in Mitterbach, der ältesten evangelischen Pfarrgemeinde in Niederösterreich, gefeiert. Seitens des Landes nahm an den Feierlichkeiten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner teil.

Evangelische Kirche und das Land Niederösterreich

„Wie dieses Fest gefeiert wird, ist auch Ausdruck einer ganz tiefen Partnerschaft zwischen der evangelischen Kirche und dem Land Niederösterreich, weil wir einen partnerschaftlichen und freundschaftlichen Umgang miteinander pflegen“, sagte die Landeshauptfrau. „Daher freut es mich ganz besonders, dass wir dem 500-jährigen Reformationsjubiläum auch eine Sonderausstellung auf der Schallaburg widmen, wo Geschichte erzählt wird, die Religion im Mittelpunkt steht und wo Informationsarbeit und Aufklärungsarbeit geleistet werden“, betonte sie.

Bedeutung der evangelischen Kirche in Niederösterreich

„Es ist eine große Ehre, an diesem besonderen Tag das Bundesland Niederösterreich hier vertreten zu dürfen, weil es eine gemeinsame Verantwortung von Politik und Kirche gibt“, hielt Mikl-Leitner fest. „Die evangelische Kirche habe für Niederösterreich eine ganz besondere Bedeutung, weil das Land auch von der evangelischen Gemeinschaft geprägt worden sei. Respekt vor der Schöpfung, Verständnis für andere, das Denken in Generationen und der Sinn für Familie und Gemeinschaft seien Werte, „die auch in Zukunft von ganz großer Wichtigkeit sind“, betonte sie.

Verbindung des Landes mit der Evangelischen Kirche

Zu Wort kamen noch Dr. Martin-Christian Mautner, Vorstandsvorsitzender des Gustav-Adolf-Werks Baden, und Mag. Lars Müller-Marienburg, Superintendent der evangelischen Kirche Niederösterreich, der sagte: „Das Land und die Berge sind besonders wichtig für unsere evangelischen Wurzeln, deshalb ist es schön, dass wir in Mitterbach feiern können. In diesen bergigen und ländlichen Regionen hat sich das evangelische Leben seinerzeit über sieben Generationen erhalten, ohne Pfarrer und Pfarrgemeinde.“

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