LH Mikl-Leitner beim Bundespreisträgerkonzert „prima la musica“

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Als Höhepunkt und Abschluss des diesjährigen „prima la musica“ Bundeswettbewerbes präsentierten sich die frisch gekürten Preisträgerinnen und Preisträger gestern Abend beim großen Abschlusskonzert mit Preisverleihung im Festspielhaus St. Pölten. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überreichte im Rahmen des Konzertes die Medaillen, Urkunden und Sonderpreise an die erfolgreichen jungen Musikerinnen und Musiker. Als Repräsentant für Niederösterreich hat das preisgekrönte „Benigna Quartett“ einen musikalischen Beitrag geleistet.

LH Mikl-Leitner zeigt sich begeistert

„Es ist unglaublich, was wir jetzt gehört, gesehen, gespürt, gefühlt und miterlebt haben“, meinte Mikl-Leitner. „In den nächsten Jahren werden wir von diesen Preisträgern noch sehr viel hören“, zeigte sich die Landeshauptfrau überzeugt. „Die Musikerinnen und Musiker sind eine ganz tolle Visitenkarte Österreichs beziehungsweise der einzelnen Bundesländer“, meinte sie.

Die Wichtigkeit von Musikschulen

Das niederösterreichische Musikschulgesetz sei vor fünfzehn Jahren beschlossen worden und habe eine Qualitätsveränderung und einen Quantensprung ausgelöst, führte die Landeshauptfrau weiter aus. Die Musikschulen seien in Niederösterreich wie auch in allen anderen Bundesländern „eine wichtige Lebensader in den Gemeinden“, so Mikl-Leitner. „Wir haben 573 Gemeinden und an die 420 Musikschulen“, hielt sie fest, und betonte auch: "Derartige Wettbewerbe sind eine ganz tolle Schule, sich präsentieren zu können und andere begeistern zu können, das braucht es aber nicht nur in der Musik, das braucht man auch im Leben und in jedem Beruf."

Herausforderungen und Chancen für die nächsten Jahre

„Jeder Musikschüler und jede Musikschülerin soll einmal die Chance erhalten, bei einem Orchester mitspielen zu können, das ist ein ganz großer Schwerpunkt für die nächsten Jahre. Und wir wollen die Kreativität und die musischen Begabungen weiter fördern“, erinnerte sie an die vielen Kreativakademien sowie an die Musik- und Kunstschulen im Bundesland Niederösterreich. Die Landeshauptfrau sprach den  Musikerinnen und Musikern, den Musiklehrerinnen und Musiklehrern sowie den Juroren Respekt, Dank und Anerkennung aus.

Wettwerb mit großer Bedeutung für musikalische Ausbildung

Zu Wort kamen noch Mag. Elisabeth Buchmann und Universitätsprofessor Paul Roczek, Gesamtvorsitzender der Jurys, der betonte: „Dieser Wettbewerb ist das Fenster der österreichischen musikalischen Ausbildung, was in den Musikschulen, Hochschulen und Konservatorien geleistet wird. Die Plus-Gruppen waren ein Ergebnis einer Evaluierung, unser Anspruch war damals, dass wir stärker in Richtung der Universitäten arbeiten sollen.“

Verfahren des Bundeswettbewerbs

Die Landespreisträgerinnen und Landespreisträger aus allen Bundesländern und aus Südtirol reisten von 23. bis 31. Mai nach St. Pölten, um beim Bundeswettbewerb „prima la musica“ anzutreten. Insgesamt 752 Musikschülerinnen und Musikschüler standen in insgesamt 528 Wertungen im musikalischen Wettstreit. Insgesamt 92 Jurorinnen und Juroren haben in 17 verschiedenen Wertungskategorien die Leistungen der Landesiegerinnen und Landessieger beurteilt und bewertet. 2017 wurden insgesamt 330 erste Preise, 312 zweite Preise und 110 dritte Preise vergeben. 

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