Josef Reither

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Josef Reither stammt aus einer Bauernfamilie in Langenrohr im Tullnerfeld, wo er am 26. Juni 1880 geboren wird. Bereits in den frühen 1920er Jahren engagiert er sich im Bauernbund, dessen Obmann er 1928 wird.  Schon vor dem Krieg ist Reither zweimal (1931-1932 und 1933-1938)Landeshauptmann von Niederösterreich. 1934/35 ist er Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft. 1945 folgt er Leopold Figl, der bis dahin die Spitze einer provisorischen Landesregierung ist.
Meilensteine seiner Politik sind der erfolgreiche Wiederaufbau des Landes, die Sicherstellung der Ernährung und die Bekämpfung der Seuchengefahr nach dem Krieg. Unter Landeshauptmann Reither wird erstmals der NÖ Landtag gewählt, der am 12. Dezember 1945 zusammentritt. 1949 erklärt Reither aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt, nicht einmal ein Jahr später stirbt er im Alter von 70 Jahren.

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