Andreas Maurer

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Andreas Maurer wird am 7. September 1919 in Trautmannsdorf/Leitha als Sohn einer Bauernfamilie geboren. Nach der Volksschule besucht der die Landwirtschaftliche Fachschule in Bruck an der Leitha. Maurer ist von 1940 bis 1945 Soldat der Wehrmacht. Er ist in britischer Kriegsgefangenschaft in Italien, wovon er 1945 befreit wird.
Seine politische Karriere startet er 1946 als Bauernvertreter und schließlich 1951 als Gemeinderat in Trautmannsdorf. 1959 – 1964 wird er Abgeordneter zum NÖ Landtag. 1964 – 1966 ist er Landesrat und Präsident des Österreichischen Bauernbundes. Nach dem plötzlichen Ableben von Eduard Hartmann wird Maurer 1966 Landeshauptmann von Niederösterreich.
In seine Amtszeit fallen zahlreiche Reformen, wie z.B. Gemeindezusammenlegungen, die Weichenstellung für eine Vollversorgung im Kindergartenwesen oder der Beschluss der modernsten Landesverfassung Europas. Aber auch sonst tut sich sehr viel im Land: Unter anderem werden mehrere Donaubrücken eröffnet, die restaurierte Schallaburg präsentiert und das Hilfswerk gegründet. Auch die Abstimmung über die Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Zwentendorf fällt in seine Amtszeit. 1980 macht er Dr. Erwin Pröll zum Agrar-Landesrat, der noch im selben Jahr den „Club NÖ“ gründet. Ebenfalls im Jahr 1980 gibt Maurer seinen Rücktritt bekannt. Maurer stirbt 2010 im Alter von 91 Jahren.

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